Abiturvorbereitung in Mathe für München

Es gibt sie leider nicht: Eine für alle Schüler gleichermaßen optimale Form der Abiturvorbereitung in Mathematik. Je nach Wissensstand, mathematischer Grundbegabung, Stressresistenz und persönlichen Vorlieben können die Vorbereitung auf diese so wichtige Prüfung in sehr unterschiedlicher Art und Weise durchgeführt werden. Der eine lernt grundsätzlich alleine, die andere zieht eine Arbeitsgruppe mit Schülern auf dem gleichen Leistungsniveau vor. Während ein dritter Schüler auf Experten setzt oder mehrere der genannten Möglichkeiten kombiniert. Oder aber es bewährte sich in der frühen Phase die eine Methode, während sich in den letzten Monaten ein Wechsel hin zu einer anderen Arbeitsweise vollzieht. All das ist erlaubt und vielfach erfolgreich.

Jedoch gibt es durchaus auch Situationen, in denen sich noch keinen klaren Weg gefunden hat oder eine flexible Mischung gesucht wird. Und für diese angehenden Abiturienten bieten wir seit diesem Jahr ein neues Unterrichtsmodell an. Bei dem werden drei grundlegende Elemente der Prüfungsvorbereitung kombiniert: 1. Eine Lehrkraft für wenige Schüler. 2. Der inhaltliche Austausch mit anderen Lernenden. Und 3.  das zielgerichtete Selbststudium.

Kleingruppen mit maximal sechs Teilnehmern stellen für dieses Angebot die ideale Basis dar!

Abiturvorbereitung in Mathematik: Schwächen des reinen Expertenvortrags

Wer dem Tafelvortrag eines Mathematikers zu folgen vermag und danach eigenständig die dazu passenden Aufgaben löst, ist bereits fit und benötigt in der Regel keine Nachhilfe. Ein solcher Schüler greift auf solides Vorwissen zurück, besitzt mathematisches Talent und ist mit seiner Abiturvorbereitung bereits sehr weit gekommen. Wer hingegen in der Schulmathematik Wissenslücken hat, wird selbst vom Vortrag eines begnadeten Mathematikdidaktikers nur wenig profitieren können.

Dennoch sind die meisten Vorbereitungskurse für das Matheabitur – auch die der Münchener Anbieter – so aufgebaut, dass ein guter Mathematiker vor einer relativ großen Gruppe spricht. Meist bündeln diese Kurse in wenigen Wochen viele Termine und lassen dadurch dem Gehirn der Lernenden wenig Zeit, um sich dem Thema gehirngerecht anzunähern.

So muss man bilanzieren, dass Angebote dieser Art nicht selten eine Wiederholung dessen darstellen, was vorher bereits im schulischen Frontalunterricht mit traurigen Resultaten praktiziert wurde. Es reicht leider nicht aus, den „mangelhaften“ schulischen Lehrer durch einen „ sehr guten“ zu ersetzen, es braucht grundlegend Anderes.

Zielgerichtetes Arbeiten, das den Dialog zulässt und nutzt

Eines dieser Elemente ist der Dialog, das Gespräch zwischen dem Lehrer und seinen Schüler. Teilnehmer eines Vorbereitungskurses in Mathematik brauchen die Möglichkeit, sich aktiv in das Unterrichtsgeschehen einzubringen. Was meist nur im Einzelunterricht oder in der Kleingruppen möglich ist.

Wichtig ist es, dass die Teilnehmer einer solchen Veranstaltung immer wieder zur Wortmeldung aufgefordert werden. Mit der Zeit verinnerlicht die Lerngruppe dann, dass ein kontinuierlicher Austausch nicht nur geduldet, sondern ausdrücklich erwünscht ist. Dass der Unterricht auf eine „dialogische Lernkultur“ setzt, die den Lernvorgang durch die Möglichkeit des Austausches in erheblichem Maß beschleunigt und vertieft.

So kann in der Gruppe abgestimmt werden, welche Themen vertieft und welche verkürzt bzw. übersprungen werden können. Obwohl dieser Austausch Zeit kostet, bleibt das gemeinsame Arbeiten zielgerichtet und effektiv. Nicht zuletzt deshalb, weil damit Zeiten entfallen, in denen der Referent an den Erfordernissen seiner Zuhörer vorbei redet, ohne dies zu bemerken.

Der Faktor Zeit

Mathematik auf Abiturniveau ist nicht mehr allzu weit von einem akademischen Niveau entfernt. Insofern kann man mit Fug und Recht von einem hohen intellektuellen Anforderungsniveau der Abiturmathematik sprechen. Nur den wenigsten Menschen fällt das anstrengungslos zu, während die Mehrzahl der Schüler sich das Fach unter großen Mühen erarbeiten und spätestens ab der 12. Jahrgangsstufe auf eine Abiturvorbereitung zurückgreifen muss. Der Faktor Zeit spielt deshalb eine große Rolle, weil es eine Weile dauern kann, bis die Schüler sich in die wichtigsten Aufgabentypen und den speziellen Fragestil der Abschlussprüfung eingearbeitet haben. Das ist auch der Grund, weshalb sich unsere Kurse in der Regel über mehrere Monate hinweg erstrecken und zwischen den Unterrichtsterminen Zeit für selbständiges Üben lassen.

Wo genug Zeit bleibt, hat der Lernstoff Zeit, um metaphorisch gesprochen zu sacken. Aus dieser Verdichtung und inneren Umsortierung ergeben sich Fragen, deren Bearbeitung sich wiederum zu Gunsten eines vertieften Verständnisses auswirken. Und das ist ja letztendlich das Ziel allen Übens!

Aus diesem Grund beginnen unsere Abiturvorbereitungskurse bereits früh genug, damit die Schüler sich bis zur Abiturprüfung noch ein hinreichendes Verständnis erarbeiten können.

Melden Sie sich bitte jetzt an, damit Sie garantiert noch einen Platz in einem unserer Münchener Vorbereitungskurse auf das Matheabitur bekommen. Sie erreichen uns unter (089) 48 99 85 36 oder über das Kontaktformular.

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Von |2018-06-25T14:03:07+00:002. Oktober 2014|0 Kommentare

Über den Autor:

Thorsten Kerbs
Thorsten Kerbs bringt als studierter Ingenieur der Luft- und Raumfahrt einen guten Blick für Struktur und Ordnung mit. Durch seine zweite akademische Qualifikation als Klinischer Psychologe sind ihm neben der Entwicklungspsychologie auch Lern- und Lehrthemen sowie Kommunikations- und Beziehungsthemen wohl vertraut. Auf dieser fachlichen Grundlage arbeitet er, der selber Vater zweier Kinder ist, seit über 10 Jahren mit Schülern und begleitet sie durch Lernthemen von der Grundschule bis zum Studium.

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