Einzelunterricht vom Hauslehrer

Wenn der Lehrer zum Schüler kommt, geht das für Sie zuallererst mit einem zeitlichen und mittelbar finanziellen Gewinn einher. Denn Ihr Kind muss sich nicht irgendwohin auf den Weg machen oder von seinen Eltern gebracht werden. Über diesen naheliegenden Vorteil hinaus gibt es jedoch auch handfeste pädagogische Gründe, die für das Hauslehrer-Prinzip sprechen.

Der Schüler muss sein gewohntes Umfeld nicht verlassen, ihm bleibt also in der Begegnung mit einem vorerst noch unvertrauten Menschen der „Heimvorteil“ erhalten. Denn er besitzt in seinem Zuhause objektive und gefühlte Vorrechte, die einzufordern ihm in einem anderen Umfeld womöglich schwerer fallen würde. Für unsere Arbeit ist es jedoch sehr wichtig, dass die Schüler sich sicher und aufgehoben fühlen, weshalb wir vom Unterricht beim Schüler nur im begründeten Einzelfall abweichen.

Mit der Zeit entwickelt der Schüler zusehends mehr Sicherheit im Umgang mit seinem Problemfach. Es ist sehr hilfreich, wenn die aus dem Nachhilfeunterricht erwachsenden Erfolgserlebnisse am heimischen Schreibtisch des Schülers erzielt werden. Der wird dann mit der Zeit mit ermutigenden Erlebnissen emotional regelrecht „aufgeladen“.

Eltern haben die Möglichkeit, vor oder nach jedem Termin – oder ganz in Ruhe zu einem anderen Zeitpunkt –, ein Gespräch mit ihrem Nachhilfelehrer zu führen oder zu vereinbaren. Auf die Art und Weise ist während des gesamten Betreuungszeitraums ein guter Kontakt zum Lehrer gewährleistet.

Der Nachhilfelehrer selber lernt die Familie seines Schülers so gut kennen, dass er mit den Regeln, Stilen und Kommunikationsweisen seiner Ansprechpartner vertraut wird. Das wiederum vermag er dann bei der Gestaltung seines Unterrichts in nutzbringender Weise zu berücksichtigen, so dass die Unterstützung seines Schülers an Effizienz gewinnt.

 

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Von | 2017-08-30T13:33:33+00:00 7. April 2011|0 Kommentare

Über den Autor:

Thorsten Kerbs
Thorsten Kerbs bringt als studierter Ingenieur der Luft- und Raumfahrt einen guten Blick für Struktur und Ordnung mit. Durch seine zweite akademische Qualifikation als Klinischer Psychologe sind ihm neben der Entwicklungspsychologie auch Lern- und Lehrthemen sowie Kommunikations- und Beziehungsthemen wohl vertraut. Auf dieser fachlichen Grundlage arbeitet er, der selber Vater zweier Kinder ist, seit über 10 Jahren mit Schülern und begleitet sie durch Lernthemen von der Grundschule bis zum Studium.

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