Der Heimat- und Sachunterricht, genannt HSU, bildet neben Deutsch und Mathematik eines der drei Hauptfächer der bayerischen Grundschule ab. Kinder lernen in diesem Fach etwas über naturwissenschaftliche, geographische und soziale Zusammenhänge ihres alltäglichen Lebens. Dazu gehört unter anderem, dass sie erfahren, wie Abwasser aufbereitet wird, wie ihre Gemeinde organisiert, wie das Verdauungssystem der Kuh aufgebaut ist und in welche Bezirke Bayern unterteilt ist. Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Faches für den Übertritt wird HSU-Nachhilfe entsprechend häufig bei uns angefragt.

HSU als Lernfach

HSU stellt eigentlich ein Lern- und Fleißfach dar. Es belohnt Kinder mit einem guten Gedächtnis und einer hohen Arbeitsmotivation. Gleichzeitig ist es jedoch so, dass der Heimat- und Sachunterricht in erheblichem Maße auf kulturelles Wissen aufsetzt und eine ausgereifte Lesekompetenz voraussetzt. In Münchener Stadtteilen mit vielen leistungsstarken Kindern, können die Transferfragen für manche Kinder eine große Hürde darstellen. Das gilt vielfach dann, wenn die Eltern der Kinder eine Einwanderungsbiographie aufweisen und zuhause ein anderes kulturelles Hintergrundwissen vermittelt wurde.

In der Familie in guter Atmosphäre über die Dinge sprechen

Hilfreich ist es für Grundschulkinder, wenn sie zuhause Gelegenheit haben, mit ihren Eltern beiläufig über die jeweils aktuellen HSU-Themen sprechen zu können. Die Gespräche bewirken mehr, wenn sie einen natürlichen Charakter aufweisen und auf spielerische Art und Weise die natürliche Neugierde des Kindes bedienen. Lernen Eltern gezielt mit ihren Kindern, provoziert das beim Kind nicht selten Widerstände und Unlust, sich mit dem Stoff zu befassen.

Gute HSU-Nachhilfe ermutigt zur Mitteilung

Im Nachhilfeunterricht gehen wir ganz ähnlich vor. Wir provozieren die aktive Beteiligung des Kindes, indem wir ihm beantwortbare Fragen stellen, an seine vorhandene Kompetenz appellieren. Das lebendige Gespräch weckt seine Neugierde, was von seiner Seite zu Vorschlägen, Ideen aufkommen lässt. Sowie sich Ermüdungserscheinungen zeigen, wechselt der Nachhilfelehrer das Thema, um bei sich bietender Gelegenheit erfrischt wieder dorthin zurück zu kehren. – Bei Grundschulkindern ist es enorm wichtig, sie nicht über Gebühr intellektuell zu erschöpfen. Es droht sonst die Gefahr, dass sie auf lange Sicht die Freude am Lernen verlieren. Und die Lernfreude zu erhalten, dies ist ein viel wichtigeres Projekt als der Aufbau kurzfristigen Wissens.

 

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