Wir schaffen einen Rahmen, in dem Ihr Kind lernen kann, sich eigenständig Wissen anzueignen. Den Antrieb dazu liefern, so lautet ein weit verbreiteter Irrtum, in erster Linie gute Noten. Dem ist aber mitnichten so, denn viele Kinder zeigen ordentliche Motivation, trotzdem sie sich über lange Jahre hinweg auf mittlerem oder niedrigem Notenniveau bewegen. Sie ziehen ihren Antrieb aus den vielen kleinen oder größeren Erkenntnissen, die sie für sich selber gewinnen – weitgehend unabhängig von der äußeren Leistungsbewertung.

Folglich steht im Zentrum der Vermittlung von Lernkompetenzen wie so oft die Ermutigung: Der Hauslehrer muss den Blick des Kindes auf das lenken, was schon gelingt. Fehlerhafte Schritte gründen in der Regel auf plausible Annahmen, so dass der Schüler sich auch dafür nicht schelten muss. Die Annahmen müssen nur an die Realitäten angepasst werden. Und dieser Vorgang mündet in eine wichtige Erkenntnis. Wird das klug gemacht, steigert das Erkennen von Fehlern also ganz nebenbei die Lust am Lernen.

Abitur; Anthroposophie; Begabung; Beratung; Berufsschule; Betreuung; BOS; Deutsch; Disziplin; Englisch; fehlerfrei; flüssiges Lesen; FOS; Französisch; Griechisch; Grundschule; Gymnasium; Hauptschulabschluss; Hauptschule; Hausaufgaben; Hochbegabung; HSU; Intelligenz; Konflikt; Konzentration; Konzentrationsprobleme; Latein; Lehrer; Lernprobleme; Lernschwierigkeiten; Lerntherapie; Lesen; Mathematik; Mittlere Reife; Montessori; Nachprüfung; Probezeit; Pubertät; Quali; Realschule; Rechenschwäche; Rechnen; Rechtschreibschwäche; schreiben; Schulzeit; sinnentnehmendes Lesen; Sitzenbleiben; Störung; stottern; Übertritt; vorrücken; Underachiever; LRS; ADHS; nachhilfe; hauslehrer; nachhilfelehrer; lernen lernen; lernblockade; nachhilfe münchen; Teilleistungsstörung; Legasthenie; Dyskalulie; ADS; Mobbing; lernen lernen; schreibfertigkeit; lesefertigkeit; IQ; selbstbewusstsein; talent; norm;

 

„Lernen lernen“ fällt bei jedem Kind anders aus

Das gelingt uns deshalb, weil wir über die genaue Beobachtung der Kinder verstehen lernen, wie sie mental funktionieren. Denn nur eine Unterstützung, die dem einzelnen Kind und seinen entwicklungsbezogenen Bedürfnissen gerecht wird, holt das Kind ins Boot und führt schlussendlich zum gewünschten Ziel. Oder umgekehrt: Besonders für das Kindesalter gilt, dass nicht jede Unterstützung eine echte Hilfe ist; zu viel Unterstützung oder falsche Angebote können im Ergebnis durchaus hemmend wirken.

Kinder wollen lernen und sich entwickeln, …

… indem sie aus ihrer eigenen Kraft heraus Erfahrungen machen. Belehrungen der Erwachsenen prallen deshalb an ihnen ab, wenn daran keine einprägsamen Erlebnisse gebunden sind. Maria Montessori hat dieses Grundgesetz des kindlichen Lernens sehr einprägsam in dem Satz „Hilf mir, es selbst zu tun!“ formuliert. Hören wir darauf, wird deutlich, dass die Rolle des Lehrers beim initiativen Kind eine sehr zurückhaltende sein sollte. Im Gegensatz dazu steht das sogenannte spoon feeding (engl. Doppelbedeutung von „Fütterung“ und „geistiger Bevormundung“), bei dem der Schüler in einer weitgehend passiven Rolle verbleibt.

Befindet sich ein Kind allerdings in der unangenehmen Situation, dass es nun aber doch einmal in erheblichem Umfang Unterstützung benötigt und auf Belehrung angewiesen ist, dann müssen Lehrkräfte – sofern sie bei solchen Kindern erfolgreich sein wollen – folgende Regel beherzigen: Jede Unterstützung, jedes gesprochene Wort muss in erster Linie dem Zweck dienen, dem Kind die letzte Hoheit über das Unterrichtsgeschehen zurückzugeben. Gleichzeitig muss jedoch spürbar sein, dass der Lehrer diesen Unterricht will und ein pädagogisches Anliegen verfolgt.

Das Kind gewinnen

Stellen Sie sich einen Schüler vor, der seit geraumer Zeit in der Schule nur Misserfolgserlebnisse in Form von schlechten Noten erntet. Ein solches Kind hat in seinem Innersten womöglich den Glauben an sich selber schon aufgegeben. Es kann sich auf Nachhilfe nur dann noch einlassen, wenn in dem Unterricht etwas überraschend Neues, erfreulich Unerwartetes stattfindet. Die Wissensdefizite solcher Kinder sind dann mitunter schon so groß, dass sich die dringend erforderlichen Erfolgserlebnisse auf schnellem Wege nicht realisieren lassen, darum muss das „überraschend Neue“ auf der Beziehungsebene realisiert werden. Die Herausforderung des Lehrers richtet sich dann darauf, den Schüler im Unterricht spüren zu lassen, dass auf seine Beiträge wirklich Wert gelegt und an seine Expertise geglaubt wird. Es lassen sich mit einer solchen Haltung mitunter verblüffend schnell Ergebnisse erzielen, die unmittelbar an der Verfassung des Kindes zu erkennen sind. In solcher Weise ermutigt, gelingt es den Kindern dann auch, längere Durststrecken zu überbrücken, bis sich schulische Erfolgserlebnisse in Form von wertschätzenden Lehrerurteilen und besseren Noten einstellen.

Lerntechniken

Lerntricks und Lerntechniken gibt es natürlich auch. Und selbstverständlich müssen sie dort vermittelt werden, wo es an Lernsystematik und Zeitmanagement fehlt. In der Regel werden Lerntechniken jedoch sowohl in ihrer Bedeutung als auch in ihren Möglichkeiten überschätzt, den schulischen Erfolg zu beeinflussen. Der Zeitaufwand für das Lernen von Vokabeln lässt sich durch sinnvolle Methoden verkürzen. Das gelingt jedoch nur, wenn das Kind ohnedies lernwillig, lernfähig, emotional stabil und hinreichend motiviert ist. Durch keine Lerntechnik dieser Erde lässt sich hingegen ein entmutigtes oder seines Selbstbewußtseins beraubtes Kind allein durch Memorierungstechniken oder einen Vokabellernkasten in einen erfolgreichen Schüler verwandeln. Bevor die Gefühle nicht geordnet sind, wird keine Vokabel hinreichend lange im Gedächtnis haften bleiben.

Die klassische „Pauknachhilfe“ bewirkt deshalb nur bei solchen Kindern Erfolge, die allein unter schlechtem Unterricht leiden oder zuviele Fehlzeiten hatten. In den meisten Fällen von Lernschwierigkeiten führt kein Weg daran vorbei, genauer hinzuschauen und dem Kind gründlich zuzuhören. Und das übernehmen wir gerne für Sie!

 

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