Erstaunlicherweise zeichnen sich nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter schulischen Mobbings durch einen eklatanten Mangel an Selbstbewusstsein aus. Die beste Vorbeugung gegen Mobbing an Schulen ist also die Stärkung des natürlichen kindlichen Selbstbewusstseins. Findet Mobbing einmal statt, muss seitens der Verantwortlichen, entschieden und klar reagiert werden. Dabei sind jedoch einige Regeln zu beachten: Beispielsweise sollte nicht die Suche nach Schuldigen und der Versuch ihrer Bekehrung im Vordergrund stehen. Stattdessen sind am Ort des Geschehens Regeln für den sozialen Umgang zu begründen, bei deren Umsetzung alle Beteiligten ins Boot geholt werden. Das meint insbesondere, dass auch und gerade die Täter Gelegenheit bekommen sollten, eine konstruktive und tragende Rolle spielen zu können.

Wir unterstützen Sie bei der Bewertung der schulischen Situation Ihres Kindes, bei der Planung sinnvoller Maßnahmen und beraten Sie im Vorfeld wichtiger Gespräche. Und nicht zuletzt erhält Ihr Kind im Rahmen des Unterrichts viel Unterstützung von seinem Lehrer und wird von diesem konsequent ermutigt. Das dient dem Aufbau eines soliden Selbstbewusstseins und stellt, wie schon oben erwähnt, die wirkungsvollste Vorbeugungs- und Bewältigungsmaßnahme gegen Mobbing dar. Und damit ausgerüstet kann der Kontakt auch zwischen unterschiedlichen Menschen die Sympathie füreinander und das Interesse aneinander wachsen lassen.

Abitur; Anthroposophie; Begabung; Beratung; Berufsschule; Betreuung; BOS; Deutsch; Disziplin; Englisch; fehlerfrei; flüssiges Lesen; FOS; Französisch; Griechisch; Grundschule; Gymnasium; Hauptschulabschluss; Hauptschule; Hausaufgaben; Hochbegabung; HSU; Intelligenz; Konflikt; Konzentration; Konzentrationsprobleme; Latein; Lehrer; Lernprobleme; Lernschwierigkeiten; Lerntherapie; Lesen; Mathematik; Mittlere Reife; Montessori; Nachprüfung; Probezeit; Pubertät; Quali; Realschule; Rechenschwäche; Rechnen; Rechtschreibschwäche; schreiben; Schulzeit; sinnentnehmendes Lesen; Sitzenbleiben; Störung; stottern; Übertritt; vorrücken; Underachiever; LRS; ADHS; nachhilfe; hauslehrer; nachhilfelehrer; lernen lernen; lernblockade; nachhilfe münchen; Teilleistungsstörung; Legasthenie; Dyskalulie; ADS; Mobbing; lernen lernen; schreibfertigkeit; lesefertigkeit; IQ; selbstbewusstsein; talent; norm;Mobbing ist eine Form des verunglückten sozialen Umgangs, zu der es nicht nur unter Schülern kommt. Genauso kommt es vor, dass Schüler von Lehrern, Lehrer von Schülern oder Lehrer von Lehrern gemobbt werden. Auch der Umgang übergeordneter mit untergeordneten Institutionen kann die Charakteristika des Mobbings aufweisen.

Die Erklärung dafür, wie es zwischen Schülern zum Mobbing kommen kann, ist schnell geliefert: Kinder schauen sich ihr Verhaltensrepertoire von den Erwachsenen ab, und sie entscheiden nach einer Phase des Ausprobierens darüber, ob ihre Beobachtungen in den persönlichen Fundus an Verhaltensweisen übernommen werden oder nicht. Findet Mobbing im schulischen Milieu ausdrücklich Ächtung und wird stattdessen ein konstruktiver Umgang gepflegt und belohnt, macht es für Kinder wenig Sinn, sich darin weiter zu erproben. Sind mit Mobbing aber Erfolge zu erzielen, wird dieser Stil übernommen und prägt von nun an den Umgang im Gemeinwesen.

Gelegenheit zur Beobachtung von Mobbing-Verhaltensweisen finden sich für den Nachwuchs in der modernen Mediengesellschaft viele. Das Fernsehen hat früh erkannt, wie leicht mit Sendungen, die gezielt mit den Prinzipien des Mobbing spielen, Zuschaueraufmerksamkeit zu gewinnen ist. Die Zahl von Fernsehformaten nahm in den letzten Jahren stark zu, in denen Menschen sich gegenseitig mit Bewertungen terrorisieren, es nur einen Gewinner und zahlreiche Verlierer gibt und die Verteilung der sozialen Macht stark asymmetrisch aufällt. Jungen Menschen fehlt es an Lebenserfahrung und Überblick, um solche medialen Darbietungen als Inszenierungen um des Effektes Willen durchschauen und einordnen zu können.

Eine ähnlich starke Wirkung entfalten auf Kinder die Berichte ihrer Eltern aus deren Berufsalltag. Auch da spielen sich vielfach Dinge ab, die ohne weiteres den Sachtatbestand des Mobbing erfüllen. So liegt für Kinder der Schluss nahe, soziale Entgleisungen dieser Art seien ein legitimes, erfolgversprechendes und weit verbreitetes Mittel der Beziehungsgestaltung.

Vor dem Hintergrund erscheint es unbedingt notwendig, dass Schüler und ihre Eltern, über die Grundzüge des Themas informiert sind und wissen, woran Mobbing zu erkennen, wie ihm vorzubeugen ist und was getan werden kann, wenn es in die eigene Lebenswelt Einzug gehalten hast. Ein erster Schritt der Vorbeugung sind gut informierte Schüler und Eltern, die sozialen Verirrungen als Verirrungen erkennen und behandeln.

Wir unterstützen Sie dabei, wenn es darum geht, sich zu orientieren, in die eigene Mitte zurückzufinden und konkrekte Maßnahmen zu ergreifen. Denn Mobbing gelingt dadurch, dass die Täter im Opfer Verwirrung stiften und den Zustand aufrecht erhalten. Na, und der Verwirrung setzen wir Klarheit entgegen!

 

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