Unangenehmer Nebeneffekt: die Nachhilfeabhängigkeit

Unsere Nachhilfe entlässt Ihr Kind schlussendlich in die Selbständigkeit, denn es wird von unseren Lehrern konsequent dazu angehalten, selbständig zu denken und Probleme zu lösen. Ein erheblicher Teil der wöchentlichen Lehrerfortbildung dreht sich um didaktische Aspekte und die Lehrer-Schüler-Kommunikation. Denn die Art und Weise, in der Lehrer und Schüler interagieren, entscheidet letztendlich über das Ergebnis der Betreuung. Keinesfalls darf sich der Schüler von seinem Nachhilfelehrer bedienen lassen, wenn der Unterricht erfolgreich als Hilfe zur Selbsthilfe wirken soll.

Kinder sollen und sie wollen eigenständig lernen. Dauerhafte Abhängigkeit von externer Unterstützung hemmt sie in ihrer Entwicklung und wirkt entmutigend. Dieses Wissen sollte im Nachhilfebereich bekannt sein und die Grundlage der pädagogischen Arbeit bilden. Das ist jedoch keineswegs immer der Fall.

Nachhilfe wird vielfach von pensionierten oder noch im Schuldienst befindlichen altgedienten Lehrern angeboten. Sie blicken auf eine hohe Fachkompetenz und reichlich Erfahrung im Frontalunterricht zurück. Weiterhin kennen sie sich auch gut mit den Lehr- und Bildungsplänen aus. Allerdings unterscheidet sich die 1-zu-1-Situation der Nachhilfe erheblich vom Unterrichtsgeschehen im Klassenzimmer; der Studiendirektor ist für die spezielle Beziehungsdynamik der Nachhilfesituation nicht ausgebildet und macht bei gründlicher Betrachtung dieselben Fehler wie der für wenig Geld aushelfende Abiturient. Und schon ist die Spirale der Nachhilfeabhängigkeit in Gang gesetzt.

Es gibt einige wenige Naturtalente, begnadete Pädagogen, die um die Besonderheiten des Lehrgespräches mit einem einzelnen Schüler wissen und intuitiv das Angemessene Tun. Um diese Kompetenz zuverlässig an Nachwuchs-Nachhilfelehrer vermitteln zu können, bedarf es jedoch einer längerfristigen und intensiven Bearbeitung von typischen Unterrichtssituationen und –konstellationen im Rahmen von Supervisionsveranstaltungen. Mit dieser Unterstützung gelingt es Lehrern mit der Zeit, im Einzelunterricht nicht ins Dozieren zu verfallen und das rechte Maß von Hilfestellung und Zuwarten zu finden. Die Verzweiflungsrufe des Schülers werden dann angemessener gedeutet und es entwickelt sich die Fähigkeit des Lehrers abzuwarten und sich in Geduld zu üben.

Kommt es in der Unterrichtssituation öfters zu den klassischen Nachhilfefehlern, unterscheidet sich der Einzelunterricht kaum mehr von der Schulsituation, in der die Schwierigkeiten des Schülers ihren Ursprung haben. Die Probleme werden dann nicht gelöst, sondern es entwickelt sich eine Abhängigkeit des Kindes von der außerschulischen Unterstützung. Kommt es dazu, ist das nicht nur ein teures Ärgernis, sondern dieser Zustand wirkt sich auf Dauer schädlich auf das Selbstbewusstsein des Schülers aus. Langfristig wird er der Fähigkeit zum eigenständigen Lernen beraubt.

Bei der Bayernnachhilfe wird Ihnen all das nicht passieren. Wir legen neben der inhaltlich-fachlichen Arbeit unser Augenmerk auf genau diese Unterrichtsdynamik und wissen die zu verhindern. Bei uns entfalten sich im Schüler erkennbar Eigenständigkeit und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Lassen Sie sich vom Versuch überzeugen! Telefon (089) 489 985 36 oder E-Mail info@bayernnachhilfe.de.

 

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Von | 2017-07-23T12:28:27+00:00 7. April 2011|0 Kommentare

Über den Autor:

Thorsten Kerbs
Thorsten Kerbs bringt als studierter Ingenieur der Luft- und Raumfahrt einen guten Blick für Struktur und Ordnung mit. Durch seine zweite akademische Qualifikation als Klinischer Psychologe sind ihm neben der Entwicklungspsychologie auch Lern- und Lehrthemen sowie Kommunikations- und Beziehungsthemen wohl vertraut. Auf dieser fachlichen Grundlage arbeitet er, der selber Vater zweier Kinder ist, seit über 10 Jahren mit Schülern und begleitet sie durch Lernthemen von der Grundschule bis zum Studium.

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