Schulische Lehrer als Partner gewinnen!

Eltern hören von Lehrern ihrer Kinder mitunter Sätze, die ihnen tief ins Mark fahren: Dass ihr Kind zu dumm sei; dass es sich nicht genügend anstrenge; oder dass es mit seinem Einsatz einfach die schulischen Ziele nicht erreichen werde. Solche absoluten Urteile und unsicheren Prognosen tragen kaum zu einer nützlichen Veränderung bei, sie wirken allenfalls demoralisierend. Aber es gibt sehr wohl Grund zur Hoffnung. Denn über die direkte Unterstützung des Kindes durch einen Nachhilfelehrer hinaus finden sich weitere Möglichkeiten, auf die angespannte Situation in der Schule entlastend einzuwirken. Und eine davon soll im Folgenden kurz vorgestellt werden.

 

 

Kontakt schafft Sympathie – diesem schönen Merksatz aus der Sozialpsychologie wohnt, abgesehen von wenigen Ausnahmesituationen, sehr viel Wahrheit inne. Folglich können Sie sich die Lehrer Ihrer Kinder schon alleine dadurch stärker gewogen machen, dass Sie den Kontakt zu ihnen suchen und halten. Der sollte dann von Freundlichkeit und Wertschätzung getragen sein. Ohne dass damit gesagt sein soll, Sie müssten mit allem einverstanden sein, was Ihnen von der Schule mitgeteilt und angeraten wird.

Entscheidend für Sie ist, dass Lehrer die Kinder solcher Eltern mit mehr Aufmerksamkeit bedenken, an die sie sich erinnern können und die sie als konstruktiv engagiert einschätzen.

Erhält nun Ihr Kind von seinem Lehrer mehr Aufmerksamkeit, dann ist das schon die halbe Miete. Die andere Hälfte liefert der Umstand, dass der Lehrer Ihrem Kind nun eine positive Erwartung entgegenbringt – und die Erwartung der Lehrer wirkt sich bekanntermaßen stark auf das Selbstbild von deren Schülern aus.
Diese Strategie wirkt oftmals Wunder. Ist Ihr Verhältnis zum Lehrer jedoch belastet, macht es mehr Sinn, wenn stattdessen der Nachhilfelehrer Kontakt aufnimmt und guten Willen demonstriert. Natürlich ist dabei zu bedenken, dass das zeitliche Budget der schulischen Lehrer begrenzt ist und ihr Terminkalender geschont werden sollte. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass Elternsprechtage und Sprechstunden zu verhalten genutzt werden. In diesem Angebot liegt großes Potential vergraben, die schulische Situation des Kindes mit vergleichsweise geringem Aufwand spürbar zu entlasten.

 

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Von | 2017-07-22T00:01:52+00:00 12. Juni 2011|0 Kommentare

Über den Autor:

Thorsten Kerbs
Thorsten Kerbs bringt als studierter Ingenieur der Luft- und Raumfahrt einen guten Blick für Struktur und Ordnung mit. Durch seine zweite akademische Qualifikation als Klinischer Psychologe sind ihm neben der Entwicklungspsychologie auch Lern- und Lehrthemen sowie Kommunikations- und Beziehungsthemen wohl vertraut. Auf dieser fachlichen Grundlage arbeitet er, der selber Vater zweier Kinder ist, seit über 10 Jahren mit Schülern und begleitet sie durch Lernthemen von der Grundschule bis zum Studium.

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